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Vorteile und Folgen eines Omega-3 Index zwischen 8% und 11%

Omega-3 Index und Herz-Kreislaufsystem

Bei einem niedrigen Omega-3 Index (z.B. 4%) ist das Risiko eines plötzlichen Herztodes und für kardiovaskuläre Erkrankungen hoch. Ist der Omega-3 Index zwischen 8% und 11%, ist das Risiko minimal. Die größten kardiologischen Fachgesellschaften in Europa und den USA empfehlen die Einnahme von Omega-3 Fettsäuren, um einem plötzlichen Herztod oder kardiovaskulären Erkrankungen vorzubeugen. Die Einnahme von Omega-3 Fettsäuren wird auch bei der Nachbehandlung von Herzinfarkten empfohlen. Als Therapieziel empfehlen wir einen Zielbereich für den Omega-3 Index von 8% - 11%.

Klinische Studien haben Folgendes belegt:

Omega-3 Index, Schwangerschaft und Geburt

Omega-3 Fettsäuren sind essentiell in Schwangerschaft und Geburt. Sie werden nicht nur für den Aufbau, sondern auch für die Funktion von Auge und Gehirn benötigt. Weiter werden hormonähnliche Substanzen gebildet, die Einfluss auf die Dauer der Schwangerschaft haben. Die Plazenta versucht, den Feten auf einen Omega-3 Index um 10% einzustellen. Der Fetus bezieht die Omega-3 Fettsäuren von der werdenden Mutter. Hat die werdende Mutter einen Omega-3 Index zwischen 8% und 10% (und nicht den in unseren Breiten häufigen Omega-3 Index um 4%), dann ergeben sich viele positive Einflüsse auf die Schwangerschaft und das Kind: Wesentliche wissenschaftliche Fachgesellschaften empfehlen während der Schwangerschaft mindestens 200 mg DHA / Tag einzunehmen, wobei darauf hingewiesen wurde, dass bis 2.7 g / Tag Omega-3 Fettsäuren in wissenschaftlichen Studien ohne bedeutende Nebenwirkungen vertragen wurden. Früh in der Schwangerschaft sollten Mängel in der Ernährung erkannt werden. Diese Mängel können durch Messen des Omega-3 Index erkannt werden und sind nach unseren Messungen bei uns erstaunlich häufig.



Omega-3 Fettsäuren in Neurologie und Psychiatrie

Weder neurologische noch psychiatrische Fachgesellschaften empfehlen bislang Omega-3 Fettsäuren. Das liegt daran, dass es bisher in vielen Bereichen viel versprechende, aber bislang keine eindeutigen Studienergebnisse gibt. Erste positive Studienergebnisse gibt es bei Schlaganfall, Depression, Schizophrenie, Borderline Personen, Aufmerksamkeit-Defizit Syndrom (ADHS) und kognitiven Defiziten (M. Alzheimer). Aufgrund der laufenden Studien ist damit zu rechnen, dass einzelne Indikationen noch definitiv belegt werden. Erste Studien orientieren sich am Omega-3 Index.